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Es war kalt und mein Kopf tat weh. Das Licht blendete mich. Es dauerte eine Weile, bis ich begriffen hatte, dass der helle Schein aus zwei Scheinwerfern auf Stativen kam. Sonst war es dunkel. Dann fiel mir auf, dass ich gefesselt war. Ich war an einem Stuhl fixiert. Meine Hände waren hinter meinem Rücken gefesselt. Ich schaute nach unten und realisierte, dass ich nackt war. So wie Gott mich schuf. Während ich versuchte, mich zu erinnern, was passiert war, wurden meine Kopfschmerzen schlimmer. Ich gab es auf. Die Zeit verging, keine Ahnung wie viel. Irgendwann hörte ich eine Tür. Sie ging auf und zu, also war jemand jetzt hier. Und das war auch so. Ich wusste also, dass jemand hier war, doch ich sagte nichts. Langsam erschien eine Silhouette zwischen den Lichtern. Dann sah ich die Person. Ich kannte sie nicht persönlich, aber ich kannte sie.

Ich war so überrascht, dass sie es war, dass ich nicht bemerkte, dass sie nackt war. Sie kam auf mich zu und lächelte. Als sie vor mir stand, berührte sie meinen Kopf. Es tat weh. Sie nahm ihre Hand wieder zurück und zeigte sie mir. An ihren Fingern klebte Blut, mein Blut. Ich hatte wahrscheinlich eine Kopfwunde. Ich wusste immer noch nicht, was passiert war und was nun passieren würde. Sie leckte das Blut von ihren Fingern und lächelte dabei. Erst dann merkte ich, dass ich nichts sagen konnte. Ich einen Knebel im Mund hatte. Trotzdem hatte ich keine Panik. Vielleicht stand ich unter Schock oder ich wurde unter Drogen gesetzt.

Sie ging auf die Knie und ihr Kopf verschwand zwischen meinen Beinen. Auch wenn ein Blowjob gut ist, war es dieser nicht. Es war Folter. Und das wollte sie auch. Was noch schlimmer war, dass ich gekommen war. Sie stand auf und zeigte mir das Ergebnis, bevor sie es runterschluckte. Danach lächelte sie mich an. Ihr gefiel es richtig gut, mich zu quälen. Ich versuchte zu schreien, was ihr gefiel. Als ich merkte, dass es nichts brachte, fing ich an zu weinen. So bekam ich auch nicht mit, dass sie etwas in der Hand hielt. Es war ein Messer. Sie ging hinter mich und ich dachte, dass sie mich losmachen wollte. Doch dann packte sie meinen Kopf und schnitt mir meine Kehle durch. Es dauerte nicht lange, bis ich starb. Meine Leiche wurde Tage später gefunden, nur der Täter nicht. Ich war nicht der Erste und auch nicht der Letzte.